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Tutorial: Arbeiten mit Texturen

Donnerstag, 12. März 2015

Texturen sind eine tolle Sache um einem Bild einen bestimmten Look zu verpassen. In diesem Tutorial möchte ich euch zeigen, wie ihr mithilfe von Texturen eure Bilder verändern könnt. Für die Beispiele habe ich ein paar ältere Fotos von der schönen Nele gewählt, um eine Fantasy Stimmung zu erzeugen!


Ich nutze Texturen oft um die Simmung eines Bilders zu verändern oder noch zu unterstreichen. Das Tutorial habe ich in Photoshop CS 5 gemacht, funktioniert aber ab der Version CS3.  Ihr könnt die Texturen selbst in Photoshop erstellen, oder eine von zahlreichen kostenlosen Texturen aus dem Internet verwenden. Ich habe mich bei diesem Tutorial für ein Bild aus dem Internet entschieden.

Schritt 1: Öffnet euer Bild in Photoshop und entsperrt mit doppelklick auf die Ebene eure Hintergrundebene.

Schritt 2: Über Datei > Plazieren könnt ihr eure Textur in Photoshop einfügen. Zieht die Textur mit gedrückter Shift Taste (damit das Bild nicht verzerrt wird) auf die volle Größe. 




Schritt 3: Mit einem Rechtsklick auf eure Ebene (mit der Textur) könnt ihr über "Ebene rastern" aus eurem Smart Objekt eine Ebene machen. Anschließend könnt ihr den Ebenen Modus auf "weiches Licht" stellen. Probiert ein wenig mit den verschiedenen Modi herum, welcher zu euch und eurer Textur passt. Der Modus weiches Licht, ist meistens die richtige Wahl und wirkt sehr natürlich!

 

Schritt 4: Nun ist es an der Zeit eure Komposition zu verfeinern. Mithilfe einer Ebenenmaske ist das ganz einfach. Malt mit einem schwarzen Pinsel (ihr könnt die Deckkraft variieren) die Bereiche in eurer Ebenenmaske ein, die nicht mit der Textur überdeckt (oder schwächer dargestellt) werden sollen. Achtet nur darauf, dass ihr in die Ebenenmaske malt und nicht in das Bild. Wenn ihr ausversehen einen Bereich der Textur mit schwarz entfernt, könnt ihr ihn mit weiß wieder herstellen.




Fertig ist euer neues Bild!


























Ein weiteres Beispiel:

  
Das Bild hatte zwar schon ein recht schönes Bokeh im Hintergrund, durch eine Textur habe ich es noch verstärkt, ohne dass es küntlich aussieht.

Eurer Kreativität sind bei der Arbeit mit Texturen keine Grenzen gesetzt!Probiert ein wenig herum und ihr erreicht tolle Ergebnisse! Wollt ihr demnächt mehr Tutorials von mir? Dann schreibt mir eure Wünsche in die Kommentare.

Teil 3: Tipps & Tricks der Pferdefotografie

Sonntag, 19. Oktober 2014





Schön, dass ihr wieder dabei seit und meiner Serie zum Thema Pferdefotografie folgt. Wer die anderen Teile noch nicht gelesen hat, dem verlinke ich sie noch einmal: Teil1 & Teil2. Wie man ein Shooting mit Pferden plant und worauf man achten muss, haben ich ja schon in meinem letzten Post erzählt. Heute geht es weiter mit einigen hilfreichen Tipps, im Bezug auf die Einstellungen und worauf sonst noch zu achten ist.

Portraits vom Pferd: Am wichtigsten ist die Wahl des richtigen Hintergrundes. Achtet darauf, dass keine störenden Objekte im Hintergrund sind, sonst kann es passieren, dass eurem Pferd eine Blume aus dem Ohr wächst. Am besten eignet sich ein Wald oder eine einfache Mauer im Hintergrund. Fotografiert am besten aus der Hocke, so besteht nicht die Gefahr, dass euer Pferd einen Giraffenhals bekommt.  Auch bei Portraits verwende ich eine hohe Verschlusszeit ab 1/250, da die meisten Pferde nicht gerne still stehen. Um einen schön verschwommenen Hintergrund zu erreichen, verwendet am besten eine offene Blende von 2,8.


 

Bewegungsbilder:  Sind am schwersten zu fotografieren, aber auch dafür habe ich ein paar hilfreiche Tipps. Sucht euch eine Koppel oder einen Reitplatz auf dem das Pferd genug Platz zum laufen hat. Optimal ist eine leichte Steigung, ein schöner Bergauf Galopp sieht am imposantesten aus. Wenn ihr mit einer Digitalkamera fotografiert, wählt das Sportprogramm. Bei einer Spiegelreflexkamera wähle ich meist eine Verschlusszeit ab 1/500. Achtet unbedingt darauf, dass die Bilder nicht zu dunkel werden! Wählt in eurer Kamera die Serienbild Funktion, so könnt ihr später aus einer Reihe von Bildern euren Favoriten aussuchen. Fotografiert aus verschiedenen Blickwinkeln uns lasst das Pferd einige male an euch vorbei laufen, achtet aber darauf, dass ihr die Sonne im Rücken habt und nicht gegen das Licht fotografiert.



Gegenlicht Aufnahmen: Sehen immer toll aus und verleihen dem Bild eine tolle Farbgebung. Diese Art von Bildern lässt sich am besten am frühen morgen, oder beim Sonnenuntergang fotografieren. Positioniert das Pferd so, dass das Gegenlicht in das Bild scheint und macht ein paar Testfotos. Ich verwende meist eine Blende von 8 und eine Verschlusszeit von 1/250.  Hier müsst ihr einfach mal ein wenig rum probiere um die passende Einstellung für euch zu finden.


Die beste Uhrzeit für ein Shooting mit Pfeden: Im Sommer sind die besten Zeiten zum Fotografieren 1-2 Stunden vor Sonnenunter – oder nach Sonnenaufgang. Mittags steht die Sonne zu hoch und wirft harte Schatten. Im Winter ist der Sonnenstand im Allgemeinen tiefer, hier kann man auch in den Mittagsstunden noch schöne Aufnahmen machen.

Ich hoffe mit diesem Post konnte ich euch ein wenig weiter helfen. Mich würde die Frage interessieren; findet ihr die Pferde Fotografie schwierig? Oder ist es für euch das selbe, wie die Portrait Fotografie bei Menschen? Schreibt eure Antwort doch einfach in die Kommentare. 


Teil 2: Pferdeshooting planen & Checkliste

Sonntag, 21. September 2014


 
Hallo ihr lieben! Heute geht es endlich weiter mit meiner Serie über Pferdefotografie! Wer den ersten Teil: Warum mich diePferdefotografie so interessiert und worum es in dieser Serie überhaupt geht noch nicht gelesen hat, sollte dies schnell tun.  Kleine Warnung vorab: das hier wird ein sehr langer Post ;)
In diesem Post möchte ich euch näher bringen wie ich so ein Fotoshooting plane und worauf ihr zum Beispiel bei der Wahl der passenden Location achten müsst. Ich werde euch hier einen kleinen Ablaufplan erstellen.
Das Vorgespräch: Nachdem ich eine Anfrage für ein Shooting erhalten habe, nehme ich sofort Kontakt zu meinem Kunden auf. Ein richtiges Vorgespräch ist das aller wichtigste, denn nur so kann ich erfahren, was sich mein Kunde vorstellt. Hier werden Sachen besprochen wie: die gewünschten Motive (gibt es ein Thema), um was für ein Pferd es sich handelt, Shooting Dauer, Ort, Zeit, Location, und andere Wünsche.
Die Wahl der richtigen Location: Nachdem die grundlegenden Faktoren geklärt wurden, ist es nun an der Zeit die richtige Location zu finden. Besonders wichtig ist ein ruhiger Ort. Pferde sind Fluchttiere und reagieren äußerst schreckhaft auf laute Geräusche oder viele Menschen. Perfekte Orte wären: eine offene Wiese, offenes Feld oder Waldwege. Für Reitbilder eignen sich am besten Reitplätze oder Wiesen und Feldern auf denen das reiten erlaubt ist. In Reithallen entstehen meistens nicht so schöne Bilder. Der Hintergrund ist relativ eintönig und die meisten Hallen sind schlecht beleuchtet. Also lieber raus in die Natur, da macht das reiten eh am meisten Spaß.
Das richtige Equipment: Ganz wichtig, die Kamera und ein passendes Objektiv. Für Portraits von Pferd und Reiter reicht hier auch das 500mm 1.8 (mein absolutes Lieblings Objektiv), für Reitbilder oder Bilder auf der Koppel bräuchtet ihr dann schon ein Tele Objektiv.  Nehmt auf jeden Falls 2 Speicherkarten und einen Akku zum wechseln mit, gerade bei Pferde Shootings entstehen durch Reihenaufnahmen sehr viele Bilder. Ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt auf der Liste ist eine Kameratasche die bequem ist. Man läuft viel umher und eine unbequeme Tasche kann man da nicht gebrauchen.  Ein Reflektor ist unbrauchbar, die meisten Pferde haben davor Angst. Wichtig wäre auch noch eine zweite Person zum assistieren. Das ist nicht zwingend nötig, macht die Sache gerade am Anfang um einiges leichter. Ein kleines Beispiel: Model und Pferd stehen vor der Kamera aber das Pferd guckt in die falsche Richtung. Hier kann der Helfer eingreifen und mit einer Leckerchen Tüte die Aufmerksamkeit des Pferdes auf sich ziehen. Am Ende des Post befindet sich eine Checkliste, damit am Shooting Tag auch nichts fehlt! 

Das Pferd: Auch hier gibt es einiges zu beachten. Das Pferd sollte am Tag vor dem Shooting schon ordentlich geputzt werden. So spart man sich am Shooting Tag viel Zeit und muss nur noch einmal schnell mit einer einfachn Bürste drüber putzen. Mann sollte kein Glanz Spray benutzen, das gibt unschöne Reflektionen auf dem Fell und zieht unnötig Staub an.

Nun seit ihr gewappnet für euer erstes Shooting mit Pferden. Im nächste Teil meiner Serie geht es um Kamera Einstellungen und weitere nützliche Tipps zum Thema Pferdefotografie. Ich freue mich, wenn ihr wieder fleißig mit lest. :)


 

D.I.Y Bewerbungsfotos Zuhause erstellen

Donnerstag, 17. Juli 2014



Jeder kennt sie, die Standard Bewerbungsfotos vom Fotografen: schwarzer oder weißer Hintergrund und eine Person die verkrampft in die Kamera lächelt. Nicht schön, aber man braucht nun mal Bewerbungsbilder. 

Mich hat letzte Woche Steffi gefragt (ihr kennt sie von diesem und diesem Shooting) ob ich nicht ein paar Bewerbungsbilder von ihr machen möchte. Ich hab so etwas noch nicht gemacht, willigte aber ein. Man kann es ja mal versuchen. Und von diesem Versuch möchte ich euch gerne Berichten. Und euch natürlich auch das Ergebnis zeigen.

Warum eigentlich Fotos Zuhause machen?
Ganz einfach. Es spart Geld und man ist deutlich lockrer. Bei einer euch bekannten Person vor der Kamera, fällt es sicherlich leichter ein lächeln über die Lippen zu bringen, als bei einer völlig fremden Person. Und das wichtigste ist: Ihr habt Zeit. 

Worauf muss man bei Bewerbungsbildern achten? 
Welche Art von Bewerbungsbildern geeignet ist, hängt natürlich von dem jeweiligen Beruf ab. Was allerdings bei allen Berufen gleich wichtig ist, ist das Outfit. Ein schickes und gepflegtes Äußeres ist ein Muss! Eine schicke Bluse mit einer hübschen Kette, oder ein Hemd, sind gute Outfits für so ein Foto. 

Wie gucke ich am besten auf so einem Foto? 
Ein offenes lächeln ist natürlich immer gut! Wer nicht gerne Zähne zeigen will,  kann natürlich auch mit geschlossenem Mund lächeln. Übt vorher ein wenig vor dem Spiegel, so fällt es euch vor der Kamera leichter. Holt euch noch eine dritte Meinung ein und hinterfragt euch selber: Würde ich mich so einstellen?

Kommen wir nun zurück zu dem Shooting mit Steffi. Sie  hat sich in Schale geworfen und dann ging es auch schon los. Mit dem Wetter hatten wir wirklich kein Glück. Grauer Himmel, ununterbrochener Regen und so wirklich viel Licht kam nicht in die Wohnung.
Also ging ich auf den Balkon (der zum Glück überdacht war), stellte Steffi vor die offene Balkon Tür und machte meine Bilder. Ich musste ein wenig mit den Einstellungen herumprobieren, hab aber irgendwann ein brauchbares Foto geschossen. Zufrieden war ich aber nicht. Es fehlte noch etwas. Der Hintergrund war etwas zu dunkel. Es fehlt noch etwas spannende. Also haben wir die Tür hinter dem Wohnzimmer auf gemacht und so durch das Fenster eine weitere Lichtquelle im Hintergrund gehabt. Jetzt war das Bild perfekt!

Nachbearbeitet habe ich das Foto auch noch ein wenig: Haut etwas korrigiert, Hintergrund an Steffis Kleidung angepasst und unschärfer gemacht. Fertig ist das Bild. Wenn ihr mal ein Tutorial zu der Bildbearbeitung haben wollt, schreibt mir einen Kommentar.







Was ihr für das Foto braucht und welche Einstellungen ich verwendet habe, seht ihr im Bild am Ende des Posts. Viel Spaß beim nachmachen!



Anleitung Projektor Shooting

Dienstag, 24. Juni 2014


Eine ganzschön knifflige Angelegenheit mit hohem Spaßfaktor!

In diesem Post möchte ich euch etwas über die im letzten Post gezeigten Fotos erzählen und eventuell eine kleine Anleitung erstellen, wie ihr das ganze ganz einfach nachmachen könnt.  Es handelt sich in diesem Fall um ein so genanntes Projektor Shooting. Mithilfe eines Beamers werden Bilder an die Wand projeziert und mithilfe dieser Bilder kann man dann sein Model Szene setzen.
Es klingt simpel, ist aber in Wahrheit recht knifflig. Warum? Zuerst muss man sich über die Bildauswahl Gedanken machen. Allzu dunkel dürfen die Bilder nicht sein, da das Model sonst nicht sichtbar wird. Achtet bei dem Model auf jeden Fall auf helle Kleidung auf nackter Haut sieht man die Bilder natürlich am besten. Bei den Einstellungen müsst ihr darauf achten, dass ihr den ISO nicht allzu hoch dreht. Die Bilder sind generell schon recht Rausch intensiv, da die Lichtquelle des Projektors ja nicht gerade sehr groß ist.
Wenn ihr euch selbst fotografiert, so wie ich es getan habe, nehmt euch genug Zeit für die Bilder. Ihr müsst oft zur Kamera laufen und Bildausschnitte und eure Posen prüfen. Kontrolliert auch oft genug die Schärfe eurer Bilder!
 
Anbei findet ihr eine kleine Anleitung was ihr für dieses Shooting benötigt und welche Einstellungen ihr verwenden müsst. Viel Spaß dabei!




























Copyright: Wolfsmädchen
( Das Bild nicht klauen! Wer die Anleitung verwenden will, soll mich bitte Fragen!)



Weitere Bilder findet ihr hier:
http://juliaswolfsmaedchen.blogspot.de/2014/06/melancholy-heartbeat.html