Texturen sind eine tolle Sache um einem Bild einen bestimmten Look zu verpassen. In diesem Tutorial möchte ich euch zeigen, wie ihr mithilfe von Texturen eure Bilder verändern könnt. Für die Beispiele habe ich ein paar ältere Fotos von der schönen Nele gewählt, um eine Fantasy Stimmung zu erzeugen!
Ich nutze Texturen oft um die Simmung eines Bilders zu verändern oder noch zu unterstreichen. Das Tutorial habe ich in Photoshop CS 5 gemacht, funktioniert aber ab der Version CS3. Ihr könnt die Texturen selbst in Photoshop erstellen, oder eine von zahlreichen kostenlosen Texturen aus dem Internet verwenden. Ich habe mich bei diesem Tutorial für ein Bild aus dem Internet entschieden.
Schritt 1: Öffnet euer Bild in Photoshop und entsperrt mit doppelklick auf die Ebene eure Hintergrundebene.
Schritt 2: Über Datei > Plazieren könnt ihr eure Textur in Photoshop einfügen. Zieht die Textur mit gedrückter Shift Taste (damit das Bild nicht verzerrt wird) auf die volle Größe.
Schritt 3: Mit einem Rechtsklick auf eure Ebene (mit der Textur) könnt ihr über "Ebene rastern" aus eurem Smart Objekt eine Ebene machen. Anschließend könnt ihr den Ebenen Modus auf "weiches Licht" stellen. Probiert ein wenig mit den verschiedenen Modi herum, welcher zu euch und eurer Textur passt. Der Modus weiches Licht, ist meistens die richtige Wahl und wirkt sehr natürlich!
Schritt 4: Nun ist es an der Zeit eure Komposition zu verfeinern. Mithilfe einer Ebenenmaske ist das ganz einfach. Malt mit einem schwarzen Pinsel (ihr könnt die Deckkraft variieren) die Bereiche in eurer Ebenenmaske ein, die nicht mit der Textur überdeckt (oder schwächer dargestellt) werden sollen. Achtet nur darauf, dass ihr in die Ebenenmaske malt und nicht in das Bild. Wenn ihr ausversehen einen Bereich der Textur mit schwarz entfernt, könnt ihr ihn mit weiß wieder herstellen.
Fertig ist euer neues Bild!
Ein weiteres Beispiel:
Das Bild hatte zwar schon ein recht schönes Bokeh im Hintergrund, durch eine Textur habe ich es noch verstärkt, ohne dass es küntlich aussieht.
Eurer Kreativität sind bei der Arbeit mit Texturen keine Grenzen gesetzt!Probiert ein wenig herum und ihr erreicht tolle Ergebnisse! Wollt ihr demnächt mehr Tutorials von mir? Dann schreibt mir eure Wünsche in die Kommentare.
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Tutorial: Arbeiten mit Texturen
Sonntag, 19. Oktober 2014
Schön, dass ihr wieder dabei seit und meiner Serie zum Thema Pferdefotografie folgt. Wer die anderen Teile noch nicht gelesen hat, dem verlinke ich sie noch einmal: Teil1 & Teil2. Wie man ein Shooting mit Pferden plant und worauf man achten muss, haben ich ja schon in meinem letzten Post erzählt. Heute geht es weiter mit einigen hilfreichen Tipps, im Bezug auf die Einstellungen und worauf sonst noch zu achten ist.
Portraits vom Pferd: Am wichtigsten ist die Wahl des
richtigen Hintergrundes. Achtet darauf, dass keine störenden Objekte im
Hintergrund sind, sonst kann es passieren, dass eurem Pferd eine Blume aus dem
Ohr wächst. Am besten eignet sich ein Wald oder eine einfache Mauer im
Hintergrund. Fotografiert am besten aus der Hocke, so besteht nicht die Gefahr,
dass euer Pferd einen Giraffenhals bekommt. Auch bei Portraits verwende ich eine hohe Verschlusszeit ab
1/250, da die meisten Pferde nicht gerne still stehen. Um einen schön
verschwommenen Hintergrund zu erreichen, verwendet am besten eine offene Blende
von 2,8.
Bewegungsbilder: Sind am schwersten zu fotografieren, aber auch dafür habe ich ein paar hilfreiche Tipps. Sucht euch eine Koppel oder einen Reitplatz auf dem das Pferd genug Platz zum laufen hat. Optimal ist eine leichte Steigung, ein schöner Bergauf Galopp sieht am imposantesten aus. Wenn ihr mit einer Digitalkamera fotografiert, wählt das Sportprogramm. Bei einer Spiegelreflexkamera wähle ich meist eine Verschlusszeit ab 1/500. Achtet unbedingt darauf, dass die Bilder nicht zu dunkel werden! Wählt in eurer Kamera die Serienbild Funktion, so könnt ihr später aus einer Reihe von Bildern euren Favoriten aussuchen. Fotografiert aus verschiedenen Blickwinkeln uns lasst das Pferd einige male an euch vorbei laufen, achtet aber darauf, dass ihr die Sonne im Rücken habt und nicht gegen das Licht fotografiert.
Gegenlicht Aufnahmen: Sehen immer toll aus und verleihen dem
Bild eine tolle Farbgebung. Diese Art von Bildern lässt sich am besten am
frühen morgen, oder beim Sonnenuntergang fotografieren. Positioniert das Pferd
so, dass das Gegenlicht in das Bild scheint und macht ein paar Testfotos. Ich
verwende meist eine Blende von 8 und eine Verschlusszeit von 1/250. Hier müsst ihr einfach mal ein wenig rum
probiere um die passende Einstellung für euch zu finden.
Die beste Uhrzeit für ein Shooting mit Pfeden: Im Sommer
sind die besten Zeiten zum Fotografieren 1-2 Stunden vor Sonnenunter – oder
nach Sonnenaufgang. Mittags steht die Sonne zu hoch und wirft harte Schatten.
Im Winter ist der Sonnenstand im Allgemeinen tiefer, hier kann man auch in den
Mittagsstunden noch schöne Aufnahmen machen.
Ich hoffe mit diesem Post konnte ich euch ein wenig weiter helfen. Mich würde die Frage interessieren; findet ihr die Pferde Fotografie schwierig? Oder ist es für euch das selbe, wie die Portrait Fotografie bei Menschen? Schreibt eure Antwort doch einfach in die Kommentare.
Sonntag, 21. September 2014
Hallo ihr lieben! Heute geht es endlich weiter mit meiner
Serie über Pferdefotografie! Wer den ersten Teil: Warum mich diePferdefotografie so interessiert und worum es in dieser Serie überhaupt geht
noch nicht gelesen hat, sollte dies schnell tun. Kleine Warnung vorab: das hier wird ein sehr langer Post ;)
In diesem Post möchte ich euch näher bringen wie ich so ein
Fotoshooting plane und worauf ihr zum Beispiel bei der Wahl der passenden
Location achten müsst. Ich werde euch hier einen kleinen Ablaufplan erstellen.
Das Vorgespräch: Nachdem ich eine Anfrage für ein Shooting
erhalten habe, nehme ich sofort Kontakt zu meinem Kunden auf. Ein richtiges Vorgespräch
ist das aller wichtigste, denn nur so kann ich erfahren, was sich mein Kunde
vorstellt. Hier werden Sachen besprochen wie: die gewünschten Motive (gibt es
ein Thema), um was für ein Pferd es sich handelt, Shooting Dauer, Ort, Zeit,
Location, und andere Wünsche.
Die Wahl der richtigen Location: Nachdem die grundlegenden
Faktoren geklärt wurden, ist es nun an der Zeit die richtige Location zu
finden. Besonders wichtig ist ein ruhiger Ort. Pferde sind Fluchttiere und
reagieren äußerst schreckhaft auf laute Geräusche oder viele Menschen. Perfekte
Orte wären: eine offene Wiese, offenes Feld oder Waldwege. Für Reitbilder
eignen sich am besten Reitplätze oder Wiesen und Feldern auf denen das reiten
erlaubt ist. In Reithallen entstehen meistens nicht so schöne Bilder. Der
Hintergrund ist relativ eintönig und die meisten Hallen sind schlecht
beleuchtet. Also lieber raus in die Natur, da macht das reiten eh am meisten
Spaß.
Das richtige Equipment: Ganz wichtig, die Kamera und ein
passendes Objektiv. Für Portraits von Pferd und Reiter reicht hier auch das
500mm 1.8 (mein absolutes Lieblings Objektiv), für Reitbilder oder Bilder auf
der Koppel bräuchtet ihr dann schon ein Tele Objektiv. Nehmt auf jeden Falls 2 Speicherkarten
und einen Akku zum wechseln mit, gerade bei Pferde Shootings entstehen durch
Reihenaufnahmen sehr viele Bilder. Ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt auf der
Liste ist eine Kameratasche die bequem ist. Man läuft viel umher und eine
unbequeme Tasche kann man da nicht gebrauchen. Ein Reflektor ist unbrauchbar, die meisten Pferde haben davor
Angst. Wichtig wäre auch noch eine zweite Person zum assistieren. Das ist nicht
zwingend nötig, macht die Sache gerade am Anfang um einiges leichter. Ein
kleines Beispiel: Model und Pferd stehen vor der Kamera aber das Pferd guckt in
die falsche Richtung. Hier kann der Helfer eingreifen und mit einer Leckerchen Tüte
die Aufmerksamkeit des Pferdes auf sich ziehen. Am Ende des Post befindet sich
eine Checkliste, damit am Shooting Tag auch nichts fehlt!
Das Pferd: Auch hier gibt es einiges zu beachten. Das Pferd sollte am Tag vor dem Shooting schon ordentlich geputzt werden. So spart man sich am Shooting Tag viel Zeit und muss nur noch einmal schnell mit einer einfachn Bürste drüber putzen. Mann sollte kein Glanz Spray benutzen, das gibt unschöne Reflektionen auf dem Fell und zieht unnötig Staub an.
Nun seit ihr gewappnet für euer erstes Shooting mit Pferden. Im nächste Teil meiner Serie geht es um Kamera Einstellungen und weitere nützliche Tipps zum Thema Pferdefotografie. Ich freue mich, wenn ihr wieder fleißig mit lest. :)
Das Pferd: Auch hier gibt es einiges zu beachten. Das Pferd sollte am Tag vor dem Shooting schon ordentlich geputzt werden. So spart man sich am Shooting Tag viel Zeit und muss nur noch einmal schnell mit einer einfachn Bürste drüber putzen. Mann sollte kein Glanz Spray benutzen, das gibt unschöne Reflektionen auf dem Fell und zieht unnötig Staub an.
Nun seit ihr gewappnet für euer erstes Shooting mit Pferden. Im nächste Teil meiner Serie geht es um Kamera Einstellungen und weitere nützliche Tipps zum Thema Pferdefotografie. Ich freue mich, wenn ihr wieder fleißig mit lest. :)
Donnerstag, 17. Juli 2014
Jeder kennt sie, die Standard Bewerbungsfotos vom
Fotografen: schwarzer oder weißer Hintergrund und eine Person die verkrampft in
die Kamera lächelt. Nicht schön, aber man braucht nun mal Bewerbungsbilder.
Mich hat letzte Woche Steffi gefragt (ihr kennt sie von
diesem und diesem Shooting) ob ich nicht ein paar Bewerbungsbilder von ihr
machen möchte. Ich hab so etwas noch nicht gemacht, willigte aber ein. Man kann
es ja mal versuchen. Und von diesem Versuch möchte ich euch gerne Berichten.
Und euch natürlich auch das Ergebnis zeigen.
Warum eigentlich Fotos Zuhause machen?
Ganz einfach. Es
spart Geld und man ist deutlich lockrer. Bei einer euch bekannten Person vor
der Kamera, fällt es sicherlich leichter ein lächeln über die Lippen zu
bringen, als bei einer völlig fremden Person. Und das wichtigste ist: Ihr habt
Zeit.
Worauf muss man bei Bewerbungsbildern achten?
Welche Art von
Bewerbungsbildern geeignet ist, hängt natürlich von dem jeweiligen Beruf ab.
Was allerdings bei allen Berufen gleich wichtig ist, ist das Outfit. Ein
schickes und gepflegtes Äußeres ist ein Muss! Eine schicke Bluse mit einer
hübschen Kette, oder ein Hemd, sind gute Outfits für so ein Foto.
Wie gucke ich am besten auf so einem Foto?
Ein offenes
lächeln ist natürlich immer gut! Wer nicht gerne Zähne zeigen will, kann natürlich auch mit geschlossenem Mund
lächeln. Übt vorher ein wenig vor dem Spiegel, so fällt es euch vor der Kamera
leichter. Holt euch noch eine dritte Meinung ein und hinterfragt euch selber:
Würde ich mich so einstellen?
Kommen wir nun zurück zu dem Shooting mit Steffi. Sie hat sich in Schale geworfen und dann ging es
auch schon los. Mit dem Wetter hatten wir wirklich kein Glück. Grauer Himmel,
ununterbrochener Regen und so wirklich viel Licht kam nicht in die Wohnung.
Also ging ich auf den Balkon (der zum Glück überdacht war),
stellte Steffi vor die offene Balkon Tür und machte meine Bilder. Ich musste
ein wenig mit den Einstellungen herumprobieren, hab aber irgendwann ein
brauchbares Foto geschossen. Zufrieden war ich aber nicht. Es fehlte noch
etwas. Der Hintergrund war etwas zu dunkel. Es fehlt noch etwas spannende. Also
haben wir die Tür hinter dem Wohnzimmer auf gemacht und so durch das Fenster
eine weitere Lichtquelle im Hintergrund gehabt. Jetzt war das Bild perfekt!
Nachbearbeitet habe ich das Foto auch noch ein wenig: Haut
etwas korrigiert, Hintergrund an Steffis Kleidung angepasst und unschärfer
gemacht. Fertig ist das Bild. Wenn ihr mal ein Tutorial zu der Bildbearbeitung
haben wollt, schreibt mir einen Kommentar.
Dienstag, 24. Juni 2014
Eine ganzschön knifflige Angelegenheit mit hohem Spaßfaktor!
In diesem Post möchte ich euch etwas über die im letzten
Post gezeigten Fotos erzählen und eventuell eine kleine Anleitung erstellen, wie
ihr das ganze ganz einfach nachmachen könnt.
Es handelt sich in diesem Fall um ein so genanntes Projektor Shooting.
Mithilfe eines Beamers werden Bilder an die Wand projeziert und mithilfe dieser
Bilder kann man dann sein Model Szene setzen.
Es klingt simpel, ist aber in Wahrheit recht knifflig.
Warum? Zuerst muss man sich über die Bildauswahl Gedanken machen. Allzu dunkel
dürfen die Bilder nicht sein, da das Model sonst nicht sichtbar wird. Achtet
bei dem Model auf jeden Fall auf helle Kleidung auf nackter Haut sieht man die
Bilder natürlich am besten. Bei den Einstellungen müsst ihr darauf achten, dass
ihr den ISO nicht allzu hoch dreht. Die Bilder sind generell schon recht Rausch
intensiv, da die Lichtquelle des Projektors ja nicht gerade sehr groß ist.
Wenn ihr euch selbst fotografiert, so wie ich es getan habe,
nehmt euch genug Zeit für die Bilder. Ihr müsst oft zur Kamera laufen und
Bildausschnitte und eure Posen prüfen. Kontrolliert auch oft genug die Schärfe
eurer Bilder!
Anbei findet ihr eine kleine Anleitung was ihr für dieses
Shooting benötigt und welche Einstellungen ihr verwenden müsst. Viel Spaß
dabei!
Copyright: Wolfsmädchen
( Das Bild nicht klauen! Wer die Anleitung verwenden will, soll mich bitte Fragen!)
Weitere Bilder findet ihr hier:
http://juliaswolfsmaedchen.blogspot.de/2014/06/melancholy-heartbeat.html
Copyright: Wolfsmädchen
( Das Bild nicht klauen! Wer die Anleitung verwenden will, soll mich bitte Fragen!)
Weitere Bilder findet ihr hier:
http://juliaswolfsmaedchen.blogspot.de/2014/06/melancholy-heartbeat.html
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